Beautiful Plants For Your Interior
Geranien ab wann pflanzen
Geranien, mit ihrer leuchtenden Blütenpracht und ihrem robusten Charakter, sind der Inbegriff sommerlicher Balkon- und Gartenfreuden. Doch wann ist der ideale Zeitpunkt, um diese beliebten Pflanzen in die Erde zu bringen, damit sie uns mit einer üppigen Blüte belohnen? Das richtige Timing ist entscheidend für den Erfolg, denn Geranien sind frostempfindlich und benötigen die passende Wärme, um sich optimal zu entwickeln.
Der richtige Zeitpunkt für Geranien: Ein Balanceakt zwischen Wetter und Geduld
Geranien sind Sonnenanbeter und Kältehasser. Das bedeutet, dass du mit dem Auspflanzen warten musst, bis die Gefahr von Spätfrösten endgültig gebannt ist. Faustregel: Nach den Eisheiligen Mitte Mai ist der sicherste Zeitpunkt. Die Eisheiligen, das sind die Gedenktage der Heiligen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia vom 11. bis 15. Mai, werden traditionell als die letzte Periode mit möglichen Nachtfrösten angesehen.
Allerdings ist das Wetter nicht immer berechenbar. Einige Jahre sind wärmer als andere, und vielleicht juckt es dir schon Ende April in den Fingern. Deshalb ist es wichtig, die Wettervorhersage genau zu beobachten. Sollten nach dem Auspflanzen doch noch frostige Nächte drohen, kannst du deine Geranien mit Vlies oder Folie schützen.
Die verschiedenen Phasen: Vom Kauf bis zum Auspflanzen
Bevor du deine Geranien ins Freie pflanzt, gibt es einige wichtige Schritte zu beachten, um ihnen den bestmöglichen Start zu ermöglichen:
- Der Kauf: Achte beim Kauf auf gesunde Pflanzen mit kräftigen Blättern und vielen Knospen. Vermeide Pflanzen mit gelben Blättern oder Anzeichen von Schädlingsbefall. Kaufe am besten bei einem Gärtner deines Vertrauens.
- Die Akklimatisierung: Geranien, die aus dem Gewächshaus kommen, müssen sich erst an die Bedingungen im Freien gewöhnen. Stelle sie zunächst tagsüber an einen geschützten, halbschattigen Platz und hole sie nachts wieder ins Haus. Steigere die Zeit im Freien allmählich, bis sie sich vollständig akklimatisiert haben.
- Die Vorbereitung des Pflanzgefäßes oder Beetes: Geranien bevorzugen einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Verwende spezielle Geranienerde, die ausreichend Nährstoffe enthält und Staunässe verhindert. Achte darauf, dass das Pflanzgefäß ausreichend groß ist und über Abzugslöcher verfügt.
- Das Auspflanzen: Gehe beim Auspflanzen vorsichtig vor, um die Wurzeln nicht zu beschädigen. Setze die Geranien nicht zu tief ein – die Oberseite des Wurzelballens sollte mit der Erdoberfläche abschließen. Gieße die Pflanzen nach dem Einpflanzen gründlich an.
Nicht nur der Zeitpunkt zählt: Die richtige Pflege für blühende Geranien
Auch wenn der richtige Zeitpunkt für das Auspflanzen wichtig ist, ist die Pflege danach genauso entscheidend für eine üppige Blütenpracht. Hier sind einige Tipps:
- Gießen: Geranien mögen es feucht, aber nicht nass. Gieße sie regelmäßig, aber vermeide Staunässe. An heißen Tagen musst du möglicherweise täglich gießen.
- Düngen: Geranien sind Starkzehrer und benötigen regelmäßige Düngergaben. Verwende einen speziellen Geraniendünger, der alle wichtigen Nährstoffe enthält. Dünge während der Blütezeit einmal pro Woche.
- Ausputzen: Entferne regelmäßig verwelkte Blüten und Blätter, um die Bildung neuer Blüten zu fördern und Krankheiten vorzubeugen.
- Schnitt: Ein regelmäßiger Rückschnitt kann die Blütezeit verlängern und die Pflanzen kompakter wachsen lassen. Schneide lange Triebe einfach zurück.
- Überwinterung: Geranien sind nicht winterhart. Vor dem ersten Frost solltest du sie ins Haus holen und an einem kühlen, hellen Ort überwintern. Gieße sie während der Überwinterung nur sparsam.
Geranien im Topf oder im Beet: Gibt es einen Unterschied beim Auspflanzen?
Grundsätzlich gibt es keinen großen Unterschied beim Auspflanzen von Geranien im Topf oder im Beet. Der wichtigste Faktor ist immer noch der richtige Zeitpunkt und die passende Vorbereitung.
- Im Topf: Achte darauf, dass der Topf ausreichend groß ist und über Abzugslöcher verfügt. Verwende spezielle Geranienerde und dünge regelmäßig.
- Im Beet: Lockere den Boden vor dem Auspflanzen gut auf und verbessere ihn gegebenenfalls mit Kompost oder Hornspänen. Achte darauf, dass der Boden gut durchlässig ist.
Die richtige Erde: Das A und O für gesunde Geranien
Die Wahl der richtigen Erde ist entscheidend für das Wachstum und die Blüte deiner Geranien. Verwende spezielle Geranienerde, die optimal auf die Bedürfnisse dieser Pflanzen abgestimmt ist. Diese Erde ist in der Regel gut durchlässig, enthält ausreichend Nährstoffe und verhindert Staunässe.
Du kannst Geranienerde auch selbst mischen. Eine gute Mischung besteht aus:
- Gartenerde
- Kompost
- Sand oder Perlite
Achte darauf, dass die Erde locker und luftig ist, damit die Wurzeln gut belüftet werden.
Geranien vermehren: So ziehst du deine eigenen Pflanzen
Geranien lassen sich relativ einfach vermehren. Es gibt zwei gängige Methoden:
- Stecklinge: Schneide im Frühjahr oder Sommer etwa 10 cm lange Stecklinge von gesunden Trieben. Entferne die unteren Blätter und stecke die Stecklinge in feuchte Anzuchterde. Stelle sie an einen hellen, warmen Ort und halte die Erde feucht. Nach einigen Wochen sollten sich Wurzeln bilden.
- Samen: Geraniensamen kannst du im Fachhandel kaufen. Säe die Samen im Frühjahr in Anzuchterde aus und stelle sie an einen warmen, hellen Ort. Halte die Erde feucht. Nach einigen Wochen sollten die Samen keimen.
Schädlinge und Krankheiten: Was tun, wenn die Geranien kränkeln?
Auch Geranien sind nicht vor Schädlingen und Krankheiten gefeit. Hier sind einige häufige Probleme und wie du sie bekämpfen kannst:
- Blattläuse: Blattläuse saugen an den Blättern und können die Pflanzen schwächen. Bekämpfe sie mit einem natürlichen Insektizid oder spritze die Pflanzen mit einem Wasserstrahl ab.
- Weiße Fliege: Die Weiße Fliege ist ein weiterer Schädling, der an den Blättern saugt. Bekämpfe sie mit Gelbtafeln oder einem speziellen Insektizid.
- Grauschimmel: Grauschimmel ist eine Pilzkrankheit, die sich durch einen grauen Belag auf den Blättern und Blüten zeigt. Entferne befallene Pflanzenteile und sorge für eine gute Belüftung.
- Geranienrost: Geranienrost ist eine weitere Pilzkrankheit, die sich durch orangefarbene Pusteln auf den Blättern zeigt. Entferne befallene Pflanzenteile und spritze die Pflanzen mit einem Fungizid.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Wann kann ich Geranien ins Freie pflanzen? Nach den Eisheiligen Mitte Mai ist der sicherste Zeitpunkt, wenn keine Spätfröste mehr drohen.
- Welche Erde ist die richtige für Geranien? Verwende spezielle Geranienerde, die gut durchlässig ist und ausreichend Nährstoffe enthält.
- Wie oft muss ich Geranien gießen? Gieße regelmäßig, aber vermeide Staunässe. An heißen Tagen musst du möglicherweise täglich gießen.
- Wie dünge ich Geranien richtig? Verwende einen speziellen Geraniendünger und dünge während der Blütezeit einmal pro Woche.
- Wie überwintere ich Geranien? Hole die Geranien vor dem ersten Frost ins Haus und stelle sie an einen kühlen, hellen Ort.
Fazit
Der ideale Zeitpunkt, um Geranien zu pflanzen, ist nach den Eisheiligen, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Mit der richtigen Pflege, inklusive guter Erde, regelmäßigem Gießen und Düngen, belohnen dich Geranien mit einer üppigen und langanhaltenden Blütenpracht.