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Bienen sind für das Leben auf unserem Planeten unverzichtbar. So sehr sogar, dass viele Gärtner große Mühe darauf verwenden, sie in ihren Garten zu locken. Aber wie steht es um Hornissen und Wespen? Auch wenn ihr Ruf nicht ganz so harmlos ist, leisten auch diese Insekten einen wertvollen Beitrag für Pflanzen.
Doch wie unterscheidet man ein Bienennest von einem Wespennest oder einem Hornissennest? Trotz gewisser Ähnlichkeiten ist die Identifikation eines Bienen- oder Wespennests ziemlich einfach – sobald man weiß, worauf man achten muss. Lesen Sie weiter, um Antworten auf Fragen wie „Wie sieht ein Wespennest aus?“ oder „Wie erkennt man ein Hornissennest?“ zu bekommen.
Unterschiede zwischen Bienen-, Wespen- und Hornissenarten
Die Größe ist eines der auffälligsten Merkmale zur Unterscheidung zwischen Bienen, Wespen und Hornissen. Bienen sind mit etwa 1,2 cm Länge (½ Zoll) die kleinsten unter ihnen. Danach folgen Wespen mit rund 2 cm (¾ Zoll) und schließlich die deutlich größeren Hornissen, die bis zu 2,5 cm oder sogar mehr erreichen können.
Wespen und Hornissen haben schlankere Körper als die rundlichen Bienen. Zudem sind Bienen mit gelblichem Fell bedeckt, während Wespen und Hornissen haarlos sind.
Die meisten Menschen wissen, dass Bienen in der Regel friedlich sind und nur stechen, wenn sie sich bedroht fühlen. Nach einem Stich sterben sie. Wespen und Hornissen gelten oft als aggressiver, aber auch sie stechen meist nur zur Verteidigung ihres Nests. Alle drei verursachen normalerweise nur leichte Schmerzen, außer bei Menschen mit einer Allergie – für sie kann ein Stich lebensgefährlich sein.
Unterschied zwischen Hornissen und Wespen
Auch wenn Bienen, Hornissen und Wespen alle zur Familie der Hautflügler (Hymenoptera) gehören, gibt es deutliche Unterschiede – einige davon wurden oben bereits erwähnt.
Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Ernährung: Bienen sind Vegetarier und ernähren sich ausschließlich von Pollen. Wespen und Hornissen hingegen sind – auch wenn sie Süßes mögen – Fleischfresser und jagen andere Insekten.
Was den Unterschied zwischen Hornissen und Wespen betrifft: Jede Hornisse ist eine Wespe, aber nicht jede Wespe ist eine Hornisse. Zum Beispiel sind sowohl die Weißkopf-Hornisse als auch die neu entdeckte Asiatische Riesenhornisse, auch „Mörderhornisse“ genannt, in Wirklichkeit Wespen.
Hornissen leben zudem in sozialen Gemeinschaften, während viele Wespenarten eher Einzelgänger sind.
Wie sieht ein Wespennest aus?
Wespen bauen ihre Nester gern in Dachrinnen, Büschen, Zweigen, unter Dachvorsprüngen und an Zäunen. Die Form des Nests variiert je nach Art. Zwei der häufigsten Arten – Papierwespen – bauen Nester, die wie umgedrehte Regenschirme aussehen. Gelbwesten hingegen nisten meist im Boden. Sie bauen unterirdische Papierwaben, gefüllt mit sich entwickelnden Puppen, die sie energisch verteidigen.
Erkennung eines Erdwespennests
Wespennester können also entweder im Boden oder hängend zu finden sein. Hängende Nester bestehen meist aus einer papierartigen Masse oder Schlamm, während unterirdische Nester sich unter Steinen, Baumstämmen, Terrassen, Einfahrten oder Gehwegen befinden.
Wie erkennt man, ob es sich bei einem verdächtigen Nest um eine Ameisenkolonie oder ein Wespennest handelt? Erdwespennester hinterlassen einen charakteristischen Erdhaufen mit einem Loch in der Mitte. In der Regel finden sich viele solcher Nester in derselben Umgebung – obwohl Wespen Einzelgänger sind, nisten sie oft in Gruppen nahe beieinander.
Wie sieht ein Hornissennest aus?
Je nach Art findet man Hornissennester an verschiedenen Orten. Europäische Hornissen nisten in hohlen Bäumen oder versteckten Ecken von Scheunen. Andere Arten, wie die Weißkopf-Hornisse, hängen ihre Nester an Bäumen, Sträuchern, Strommasten oder an den Dachvorsprüngen von Häusern auf. Ihre Nester sind oval und können bis zu 60 cm lang werden.
Wie sieht ein Bienennest aus?
Die Form eines Bienennests hängt von der Bienenart ab. Die typische sechseckige Wabenstruktur ist das Zuhause der Honigbiene. In Holzverkleidungen gebohrte Löcher stammen hingegen von Holzbienen.
Hummeln wiederum bauen korallenartige Nestlabyrinthe – entweder auf Bodenhöhe oder unter der Erde.
Zusammenleben mit Bienen, Wespen und Hornissen
In den USA gibt es über 2.000 heimische Bienen-, Wespen- und Hornissenarten, die alle eine wichtige Rolle im Ökosystem spielen. Manche verhalten sich aggressiver oder nisten an ungünstigen Orten im Garten – in solchen Fällen müssen sie möglicherweise entfernt oder umgesiedelt werden. Wenn möglich, sollte man versuchen, mit diesen Insekten zu leben. Falls sie jedoch zur Gefahr werden, sollte ein Fachmann für die Entfernung hinzugezogen werden.


